Herzlich willkommen in unserer Praxis 

unter der Leitung von Frau Alejandra Escrig, Fachärztin für Neurologie und psychosomatische Grundversorgung.


Wir diagnostizieren und behandeln in unserer Praxis Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen,  führen Vorsorgeuntersuchungen durch und beraten zu Präventionsmaßnahmen.


In unserer Praxis verbinden wir umfassende moderne Diagnostik und Therapie mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise der uns anvertrauten Menschen. 


Aktuelles

MULTIPLE SKLEROSE UND CORONA

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung bei MS 


"Nach derzeitigem Wissensstand besteht kein primär erhöhtes Infektionsrisiko aufgrund der MS. MS-Erkrankte, die keine immunmodulierende Therapie erhalten oder eine immunmodulierende Therapiemit Interferon beta (Avonex, Extavia, Betaferon, Plegridy, Rebif) oder Glatirameracetat (Copaxone, Clift) erhalten, sind grundsätzlich nicht stärker infektionsgefährdet als gleichartige gesunde Personen [Luna G et al]. Informationen zu weiteren Wirkstoffen finden Sie unter der Frage "Erhöhtes Risiko durch verlaufsmodifizierende Therapien?" 

Besteht allerdings eine stärkere Behinderung (Notwendigkeit von Gehhilfen, Beeinträchtigung der Lungenfunktion durch mangelnde Bewegung oder Beteiligung der Atemmuskulatur, Schluck- und Sprechstörungen) ist das Risiko generell, unabhängig von der Grunderkrankung, für Atemwegsinfektionen erhöht, da die Belüftung der Lunge weniger gut ist. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass das Infektionsrisiko höher ist als bei Gesunden, aber das Risiko, bei einer Infektion mit SARS-CoV2 einen schweren Verlauf zu erleiden, ist höher. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass unabhängig von der Multiplen Sklerose eine Zugehörigkeit zu den bekannten Risikogruppen vermehrt zu schweren Krankheitsverläufen führen kann."


Quelle: DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Soll ich mich als Parkinson-Patient 

gegen Grippe impfen lassen? 


"Entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes lautet die Antwort eindeutig JA.
Begründung: Parkinson-Patienten leiden unter einer chronisch-fortschreitenden neurologischen Erkrankung, ursächlich wird auch eine gestörte Immunabwehr diskutiert. Zudem sind viele Patienten über 60 Jahre alt und haben somit allein aufgrund des Alters ein erhöhtes Risiko, dass eine mögliche Influenza-Erkrankung bei ihnen einen schweren Verlauf nimmt, zu Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Herzinfarkt führt oder sogar tödlich verläuft. Die meisten Influenza-Todesfälle treten bei älteren Menschen auf. "
Quelle: Deutsche Parkinson Vereinigung e. V.