Herzlich willkommen in unserer Praxis 

unter der Leitung von Frau Alejandra Escrig, Fachärztin für Neurologie und psychosomatische Grundversorgung.


Wir diagnostizieren und behandeln in unserer Praxis Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen,  führen Vorsorgeuntersuchungen durch und beraten zu Präventionsmaßnahmen.


In unserer Praxis verbinden wir umfassende moderne Diagnostik und Therapie mit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise der uns anvertrauten Menschen. 

Aus aktuellem Anlass: COVID-19-Pandemie

Bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus bitten wir um Beachtung folgender Hinweise:


Alle Patienten mit erkältungstypischen Symptomen bitten wir zum Schutz anderer Patienten um eine Terminverschiebung.

 

Allgemeine Hinweise

•  Wir bitten alle Menschen, die in die Praxis kommen, einen Mundschutz zu tragen, insbesondere wenn Untersuchungen (Blutabnahme, EEG, Messungen der Nervenleitgeachwindigkeit etc.) geplant sind. Dies verbessert Ihren und unseren Gesundheitsschutz.

•  Im Wartezimmer ausreichend Abstand halten.
•  Kommen Sie bitte ohne Begleitperson in die Praxis.
•  Aufgrund der "Coronasituation" haben wir die Anzahl der Patientinnen/ Zeiteinheit reduziert, um zu verhindern, dass viele Patienten parallel in der Praxis sind.

•  Lesemataterial ( Zeitschriften etc. ) und Wasserspender dürfen aus hygienischen Gründen nicht mehr benutzt werden.

  • Wir bitten Sie um Verständnis, dass bei der Begrüßung und Verabschiedung auf das Hände schütteln verzichtet wird.

    

Alternativ bieten wir auch Telefonkonsile an. Hierzu bitten wir Sie um Kontaktaufnahme per Mail oder Telefon. 


Wiederholungsrezepte können wie gewohnt per Mail oder Telefon angefragt werden, in der Regel erfolgt dann eine Zusendung per Post oder wir sind für das Abholen der benötigen Rezepte geöffnet.  

Weitere Informationen: https://www.116117.de/de/coronavirus.php
Notfalldienst Tel 116 117 (ohne Vorwahl)
Hotline 24h- Fieberambulanz Tel 0800 – 99 00 400


Lassen Sie uns alle versuchen, die kommenden Wochen  besonnen, gelassen, vorsichtig und vor allem gesund zu überstehen. 

Ihr Praxisteam


MULTIPLE SKLEROSE UND CORONA

Fragen und Antworten zur Corona-Impfung bei MS 


"Nach derzeitigem Wissensstand besteht kein primär erhöhtes Infektionsrisiko aufgrund der MS. MS-Erkrankte, die keine immunmodulierende Therapie erhalten oder eine immunmodulierende Therapiemit Interferon beta (Avonex, Extavia, Betaferon, Plegridy, Rebif) oder Glatirameracetat (Copaxone, Clift) erhalten, sind grundsätzlich nicht stärker infektionsgefährdet als gleichartige gesunde Personen [Luna G et al]. Informationen zu weiteren Wirkstoffen finden Sie unter der Frage "Erhöhtes Risiko durch verlaufsmodifizierende Therapien?" 

Besteht allerdings eine stärkere Behinderung (Notwendigkeit von Gehhilfen, Beeinträchtigung der Lungenfunktion durch mangelnde Bewegung oder Beteiligung der Atemmuskulatur, Schluck- und Sprechstörungen) ist das Risiko generell, unabhängig von der Grunderkrankung, für Atemwegsinfektionen erhöht, da die Belüftung der Lunge weniger gut ist. Das bedeutet zwar nicht zwangsläufig, dass das Infektionsrisiko höher ist als bei Gesunden, aber das Risiko, bei einer Infektion mit SARS-CoV2 einen schweren Verlauf zu erleiden, ist höher. Darüber hinaus ist zu berücksichtigen, dass unabhängig von der Multiplen Sklerose eine Zugehörigkeit zu den bekannten Risikogruppen vermehrt zu schweren Krankheitsverläufen führen kann."


Quelle: DMSG - Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft, Bundesverband e.V.

Soll ich mich als Parkinson-Patient 

gegen Grippe impfen lassen? 


"Entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes lautet die Antwort eindeutig JA.
Begründung: Parkinson-Patienten leiden unter einer chronisch-fortschreitenden neurologischen Erkrankung, ursächlich wird auch eine gestörte Immunabwehr diskutiert. Zudem sind viele Patienten über 60 Jahre alt und haben somit allein aufgrund des Alters ein erhöhtes Risiko, dass eine mögliche Influenza-Erkrankung bei ihnen einen schweren Verlauf nimmt, zu Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Herzinfarkt führt oder sogar tödlich verläuft. Die meisten Influenza-Todesfälle treten bei älteren Menschen auf. "
Quelle: Deutsche Parkinson Vereinigung e. V.